Wenn Jugendliche straffällig werden – Ambulante Maßnahmen nach JGG im Landkreis Ostallgäu

Junge Straftäter erhalten im Rahmen des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) durch Gerichte und Staatsanwaltschaften häufig Auflagen und Weisungen. Dazu gehören Arbeitsweisungen, Betreuungsweisungen, Soziale Trainingskurse sowie der Täter-Opfer-Ausgleich. Eine Arbeitsauflage ist eine festgelegte Anzahl von Stunden gemeinnütziger Arbeit. Wir vermitteln die Jugendlichen oder Heranwachsenden in die unterschiedlichsten gemeinnützigen Einrichtungen, wo sie möglichst wohnortnah die Arbeitsstunden ableisten können.

Helfende Unterstützung

Eine Betreuungsweisung ist eine ambulante sozialpädagogische Maßnahme nach Weisung des Jugendgerichts für straffällig gewordene junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren. Die Betreuungsweisung bietet Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen an. Sie läuft in der Regel über einen Zeitraum von sechs Monaten.

Wiederherstellung des sozialen Friedens

Im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs können sich Täter und Opfer einer Straftat außergerichtlich über deren Wiedergutmachung einigen. Grundvoraussetzung hierfür ist die Bereitschaft beider Parteien zur Mitarbeit. Ein Täter-Opfer-Ausgleich bietet die Möglichkeit zur aktiven Schadenswiedergutmachung und Konfliktschlichtung. Zwischen den Beteiligten kommt es damit zur Wiederherstellung des sozialen Friedens. Eine weitere Möglichkeit einer richterlichen Auflage ist der Soziale Trainingskurs, ein Sozialkompetenz-Training in Gruppenform.

Ihr Ansprechpartner

Sie möchten mehr über die Hilfen nach JGG erfahren oder haben Fragen zu weiteren Leistungen? Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an – wir informieren Sie gerne. 

Andrea Trinkaus
trinkausa@kjf-kjh.de
Telefon: 08341/ 90 23-40

Spitaltor 4 (Haus St. Martin), Büro 1.0, 87600 Kaufbeuren